Archiv für September 2011

Pressemitteilung zum Aktionstag

(ging gestern raus)

Pressemitteilung zu „Berlin von Unten!“

Am Sonntag, den 18.09.2011, wird es verschiedene politische Aktionen rund um die Abgeordnetenhaus-Wahlen in Berlin geben. Diese richten sich gegen die antisoziale und antidemokratische Stadtentwicklung, gegen Steigende Mieten und das schäbige Zusammenspiel von Politik und Immobilienunternehmen. Nach der großen Mietenstopp-Demonstration vom 03. September 2011 ist dies die nächste größere Mobilisierung von außerparlamentarischer Seite für eine Stadt für alle. Unter dem Motto „Berlin von Unten!“ soll gezeigt werden, dass es an der Zeit ist, die Gestaltung der Stadt selbst in die Hand zu nehmen.

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Feste fei­ern wie sie fal­len

Schnitzeljagd: Wir haben auf einer der folgenden Partys einen großen Schatz versteckt. Wer findet ihn?

Wahl­par­ty der Ber­li­ner SPD (mit An­mel­dung)
18 Uhr im Kes­sel­haus der Kul­tur­braue­rei, Sredz­kis­tr. 1 / Knaack­str. 97 (Prenz­lau­er Berg)

Wahl­par­ty von Bünd­nis 90/Die Grü­nen Ber­lin
Ab 17:30 Uhr im Fest­saal Kreuz­berg, Ska­lit­zer Stra­ße 130 (Kreuz­berg)

Wahl­abend von Die Linke Ber­lin
ab 17 Uhr im Kos­mos, Karl-​Marx-​Al­lee 131 (Fried­richs­hain)

Wahl­par­ty der Pi­ra­ten­par­tei
ab 17 Uhr im Rit­ter Butz­ke, Rit­ter­stras­se 26 (Kreuz­berg)

Ge­schick­lich­keits­spiel: CDU und FDP ver­ra­ten ihre Wahl­par­tys nicht so ein­fach… – fight for your right to party!

Ticker per Twitter

Es wird am 18. September einen Aktions-Ticker via Twitter geben, den ihr über das Hashtag #berlinvonunten finden könnt.

Tour durch Privatisierung und Umstrukturierung (Demo-Route Teil 2)

Die De­mons­tra­ti­on, mit der der Ak­ti­ons­tag Ber­lin von unten! ein­ge­läu­tet wird, führt durch ver­schie­de­ne Kieze, die Tat­ort des Ausver­kaufs un­se­rer Stadt sind. Nach dem Teil 1 durch Kreuzberg und Neukölln folgt nun Teil 2,bei dem es um die Spreeufer, das Projekt Mediaspree und um den Bereich in Mitte geht.

Kreuzberger Spreeufer

Um das umstrittene waterfront development Projekt Mediaspree und die Aufwertung des Wrangelkiezes voranzutreiben, hat der Bezirk vor einigen Jahren das Programm „Stadtumbau West – Kreuzberg-Spreeufer“ aufgelegt. Bei einer ersten Informationsveranstaltung drauf angesprochen, behauptete Bezirksbürgermeister Farnz Schulz damals, mit Mietsteigerungen sei im Wrangelkiez nicht zu rechnen. (mehr…)

Tour durch Privatisierung, Aufwertung und Verdrängung (Demo-Route Teil 1)

Die Demonstration, mit der der Aktionstag Berlin von unten! eingeläutet wird, führt durch verschiedene Kieze, die Tatort des Ausverkaufs unserer Stadt sind. Das wollen wir hier kurz vorstellen (erstmal Kreuzberg und Neukölln – Friedrichshain und Mitte folgen noch). Vielleicht kommt manchen angesichts dessen ja noch eine spontane Aktionsidee für den morgigen Tag.

Kottbusser Tor

Die Häuser des Sozialen Wohnungsbaus auf der Südseite des Kottbusser Tors sind ein Beispiel für regelmäßige Mieterhöhungen, die die Mieter_innen an den Rand ihrer finanziellen Möglichkeiten bringt. Sie sind im Eigentum der privatisierten GSW (mittlerweile mit Genehmigung des Senats an der Börse notiert) oder von Fondsgesellschaften, verwaltet von der Hermes Hausverwaltung AG. Viele Leute wohnen seit Jahrzehnten dort, und drohen nun, oft bereits Rentner_innen, durch steigende Mieten aus ihrem Hause heraus verdrängt zu werden. Viele Mieter_innen haben sich in der Initiative Kotti & Co zusammengeschlossen und bereiten einen Mieterhöhungsstreik vor.

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